30.06.2012 – 2. D-Cup – Zeulenroda

Am Samstag fand in Zeulenroda der nunmehr zweite Lauf des diesjährigen D-Cups statt. Bei wolkenlosem Himmel und Temperaturen um die 30 Grad kämpften die Sportler um gute sportliche Leistungen. Es gingen 8 Frauen- und 10 Männermannschaften an den Start.

Nach der Eröffnung wurde mit der ersten Disziplin, dem Löschangriff Nass, begonnen. Wie bei den D-Cups üblich, wurden auch hier die Tragkraftspritzen vom Veranstalter gestellt. Leider funktionierte eine der beiden nicht einwandfrei, sodass es zu mehreren Wiederholungsläufen kam.

Die Männer der zweiten Mannschaft mussten als erste Mecklenburger an den Start. Mit einer Zeit von 32,09 Sekunden konnten sie nur den 9. Platz für sich beanspruchen. Weiter vorne landete hingegen die erste Mannschaft. Sie sicherten sich mit 23,68 Sekunden den 3. Platz knapp hinter Team Märkisch-Oderland (23,33 Sekunden).

Bei der zweiten Frauenmannschaft lief es leider nicht wie geplant. Mehrere Fehler beim Kuppeln verhinderten ein gutes Nachvornekommen. Die Mannschaft zeigte dennoch Zusammenhalt und brachte den Lauf mit einer Zeit von 70,08 Sekunden zu Ende. Die erste Mannschaft hatte hingegen einen der Läufe abgefangen, in denen die TS nicht wie gewünscht funktionierte. Sie erhielten einen Wiederholungslauf, bei dem sie sich mit 26,70 Sekunden wieder an die Spitze der Disziplin setzten und ihre Leistungen somit, auch im Vergleich zum letzten D-Cup, bestätigen konnten.

Als Nächstes folgten die 100m-Hindernisläufe. Die Männer begannen und da der Wettkampf auf insgesamt drei Bahnen absolviert wurde, gingen die Vorläufe zügig voran. Aus der ersten Mannschaft qualifizierten sich sechs Läufer und aus der Zweiten zwei Läufer für das Finale der dreißig Besten. Eine etwas bessere Bilanz erzielten die Frauen in dieser Disziplin, da hier acht Starterinnen der ersten und zwei der zweiten Mannschaft das Finale erreichten. Die Endläufe fanden aber nicht sofort im Anschluss statt, sondern wurden auf das Ende des Wettkampftages verlegt. Dazu später mehr.

Während die Männer auf dem Nebenplatz das Hakenleitersteigen absolvierten, trafen sich die Frauen auf dem Rasen für die Gruppenstafette. Die Uhr blieb bei den Frauen der zweiten Mannschaft bei 94,82 Sekunden stehen. Im letzten Lauf dieser Disziplin war dann die erste Mannschaft am Zuge. In der Besetzung Jacobs, Twieg, Grosche, Marek, Bräuer und Schubert wurde ein neuer Deutscher Rekord aufgestellt. Von nun an gilt es 83,93 Sekunde zu unterbieten.

In der Zwischenzeit beim Hakenleitersteigen konnten Sebastian Neubauer (15,97 Sekunden), Hannes Rost (16,23 Sekunden) und Klaus Köster (16,48 Sekunden) die Plätze 4, 5 und 7 für sich gewinnen. Zusammen mit Axel Scheurenbrand sicherten sie sich ganz knapp hinter Team Lausitz I, mit 0,28 Sekunden Unterschied, den 2. Platz in der Mannschaftswertung dieser Disziplin.

Im Anschluss wurde die 4x100m-Hindernisstaffel durchgeführt. Hier holten sich sowohl die Frauen als auch die Männer der A-Staffel der ersten Mannschaft den Sieg. Wie schon in Wittenberg war auch hier an vierter Position nicht ein Feuer zu löschen, sondern ein Handfeuerlöscher abzustellen. Die Männer gewannen mit 61, 24 Sekunden, die Frauen mit 66,78 Sekunden.

Den Abschluss des Tages bildeten, wie schon erwähnt, die Finalläufe der 100m-Hindernisbahn. Hier triumphierte Stephanie Marek mit 18,20 Sekunden, was zum Einen neue persönliche Bestleistung und zum Anderen auch neuer deutscher Rekord ist. Auch in der Gesamtwertung holten sich die Frauen den Sieg.

Bei den Männern erlangte Sebastian Neubauer (17,19 Sekunden) in der Einzelwertung mit Platz 3 die höchste Platzierung. In der Gesamtwertung landeten die Mecklenburger ebenfalls auf Platz 3.

Den Tagesgesamtsieg sicherten sich jeweils die beiden ersten Mannschaften, die Frauen mit 40 Punkten vor Märkisch-Oderland und TSV Zeulenroda, die Männer ließen mit 35 Punkten TSV Zeulenroda und Team Lausitz I hinter sich.

Am Abend fand in der Feuerwehr Triebes noch eine kleine Feier statt. Neben guter und leckerer Verpflegung wurde auch für Musik gesorgt, die die Anwesenden das Tanzbein schwingen ließ. In diesem Sinne auch noch einmal ein herzliches Dankeschön für die gute Verpflegung, auch beim Frühstück, und dem Bereitstellen der Turnhalle als Schlafraum.

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